„Max! Ken Block ist da!“ Ich glaube meine Freundin war vor der Weltpremiere vom neuen Focus RS aufgeregter als ich. Aber trotzdem, schön 1,5 Stunden durch die verschneite Eifel nach Köln, nettes Rahmenprogramm und Abends wieder zuhause, sollte ein guter Tag werden. Und wurde es auch.

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Begrüßt wurde man in der zur Show-Location umgemodelten Werkshalle von einer schönen Ansammlung privater RS-Modelle aus dem Hause Ford. 17M, Escort, Capri-Turbo und jede Menge MK1 und MK2 Focus RS. Alle höchst original oder geschmackvoll umgebaut. Ein Augenschmauß!

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Youtube-Star und Ford-Ikone Ken Block war auch extra für die Weltpremiere angereist. Vor der eigentlichen Show gab er sich die Ehre, erfüllte Autogrammwünsche (Check!) und stand für Selfies zur Verfügung (Check!). Die ersten Punkte auf meiner To-Do-Liste hatte ich also abgehakt…

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Gegen 13.45 Uhr begann dann die eigentliche Show zur Enthüllung des neuen Focus RS. Zur Freude aller Anwesenden hatte Ford ein paar echte Schätzchen aus der RS-Historie ausgegraben. Besonders der RS200 Gruppe B löste großen Beifall aus. Ken Block hat jetzt übrigens auch einen. Für die Straße. Der Glückliche.

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Und die Show ging spektakulär weiter. Mit der „Test-Mule“, einem Focus ST im Tarnkleid und der RS-Technik darunter zeigte Ken Block ein paar nette Donuts und versicherte so schon vor der offiziellen Bestätigung eindrucksvoll den hecklastigen Allradantrieb des neuen RS. Einfach so, zack, rein ins Auto, Vollgas in die Halle, paar mal im Kreis, total relaxt ausgestiegen und direkt weiter zum Interview. So cool der Mann.

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Dann kam endlich der neue RS auf die Bühne. Fünftürer zwar, und nicht mehr so brutal wie der Vorgänger, aber dennoch ein echter RS. Allrad, Turbomotor mit über 320 PS, Recaro-Schalensitze und Brembo-Bremsen. Top. Fords Europa-Chef Jim Farley erzählte noch ein bisschen zur Entwicklung und Entstehung und dann war der offizielle Teil auch schon so gut wie zu Ende.

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Die versammelte Journalistenschar quetschte sich vor das blaue Schmuckstück und ließ die Kameras rattern was das Zeug hielt. Gelungener Auftakt. Und auch von hinten weiß der neue RS zu gefallen. Zwei dicke Endrohre, Diffusor und Spoiler. Sogar ein F1-ähnliches Regenlicht hat Platz gefunden. Coole Idee.

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Die Stimmung war sehr gut und auch Ken Block nutzte die Gunst der Stunde für ein paar Selfies mit der Ford-Chefetage. Zwar gibt es immer noch nicht allzu viele genaue Infos zum neuen Focus RS und auch die Markteinführung wird wohl erst 2016 stattfinden, aber was man da in Köln gesehen hat, lässt für die Zukunft sehr hoffen. 

 

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